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Energetische Psychotherapie, Hypnose  - FAQ


Hier finden Sie Antworten zu Fragen rund um die Energetische Psychotherapie und klinische Hypnose bzw. Hypnotherapie.

Von Franz Ettl

Heilpraktiker für Psychotherapie in München.


Für die Erstellung dieser Seite habe ich Angaben aus folgenden Quellen verwendet: Brockhaus, Wikipedia, Internetseiten der Milton-Erickson-Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Hypnose.

Überblick

   Was ist Energetische Psychotherapie

   Welche Methoden gehören zur energetischen Psychotherapie?

    Muss ich an die Wirksamkeit der Methode glauben?

   Welche Probleme lassen sich mit den verschiedenen Methoden der energetischen Psychotherapie behandeln?
   Was ist Hypnose?
   Wie läuft eine Hypnose-Sitzung ab?
   Kann jeder hypnotisiert werden?
   Wobei hilft Hypnose?

 

  • Was ist Energetische Psychotherapie 
    Energetische Psychotherapie“ bezeichnet nicht eine einzelne Methode, sondern dient als Sammelbegriff für verschiedene Verfahren, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie betrachten psychische und emotionale Probleme als energetische Phänomene.
    Für die fernöstliche Heilkunde war dies immer eine Selbstverständlichkeit; für unsere heutige westliche Medizin dagegen ist diese Sichtweise noch so neu, dass sie noch gar nicht zur Kenntnis genommen wurde. Bislang gibt es erst wenige wissenschaftliche Untersuchungen darüber.
    Einen Teil der Methoden aus dem Bereich der energetischen Psychotherapie können Sie selbständig zu Hause anwenden. Dadurch werden Sie von fremder Hilfe weitgehend unabhängig. Die hier aufgeführten Verfahren sind in der Regel frei von unerwünschten Nebenwirkungen, wenn sie richtig ausgeführt werden. Deshalb sollten Sie sie bei einem erfahrenen Therapeuten erlernen.
    Energetische Psychotherapie hat klar umschriebene Anwendungsgebiete. Sie ist wirksam, kann aber keine Wunder vollbringen.

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  • Welche Methoden gehören zur energetischen Psychotherapie?

      Das Klopfen auf ausgewählte Akupunkturpunkte
      Fliessenlassen von Energie
      Übungen mit Augenbewegungen.
    Im weitesten Sinn könnte man auch Homöopathie und Bachblüten, die auf der energetischen Ebene wirken mit hinzuzählen. Derzeit begrenzen wir den Begriff „energetische Psychotherapie“ auf die drei oben genannten Methoden
    .

     

    Muss ich an die Wirksamkeit der Methode glauben?

    Die Antwort ist ein klares Nein. Allerdings: So wie Sie Ihre Energie durch Ihre Intention (Absicht) in Fluß bringen können, ist es natürlich auch möglich, sie willentlich zu blockieren. Eine negative Überzeugung wirkt hinderlich. Dennoch müssen Sie weder glauben, dass in Ihrem Körper Energie fließt, noch davon überzeugt sein, dass die Methoden wirkungsvoll sind. Sie benötigen nur eins: Die Offenheit, es vorbehaltlos auszuprobieren. Die gleiche Haltung haben auch Kinder und Tiere, bei denen energetische Verfahren gut wirken, was aus der Akupunktur und Homöopathie gut bekannt ist.

     

    Welche Probleme lassen sich mit den verschiedenen Methoden der energetischen Psychotherapie behandeln?

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    •    Ängste und Phobien

    •    Selbstwertthemen

    •    Hilfe bei Prüfungsangst

    •    Burnout und Stressabbau

    •    Selbsthypnose oder Achtsamkeitsmeditation als Alternative zum Autogenen Training

    •    Psychotherapeutische Unterstützung bei psychosomatischen Problemen, als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung

    •    In Krisensituationen und Übergängen neue Perspektiven entwickeln

    •    Lampenfieber / Auftrittsangst- z.B. bei Präsentationen - überwinden. Hierzu zählen auch Verkrampfungen bei Musikern während   des Spielens oder Singens.

    •    Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche

    •    Nach einer Krankheit oder psychischen Belastungen körperlich und seelisch wieder auf die Beine kommen

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  • Was ist Hypnose?
    Hypnose ist eines der ältesten Verfahren in Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie. Als Hypnose wird ein Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance bezeichnet, welche durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet ist.
    Unter Trance verstehen wir eine besondere Art fokussierter Aufmerksamkeit, die jeder auf die eine oder andere Art und Weise aus dem Alltag kennt. Einige kennen diesen Zustand, wenn sie ein spannendes Buch lesen oder einen Film verfolgen und für andere nicht mehr gleich ansprechbar sind. Andere hören ein Konzert und vergessen die Zeit. Die Wahrnehmung ist hierbei eingeengt und die Konzentration des Bewusstseins auf eine bestimmte Sache gerichtet (das Buch, der Film oder aber die Worte des Hypnotiseurs).
    Es gibt ein großes Spektrum von Trancetiefe: von leicht entspannt bis zur völligen Amnesie. In der Therapie sind leichte bis mittlere Trancetiefen üblich, bei denen der Patient mitbekommt, was passiert. In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unterbewusstseins stark erhöht. Hypnose findet in der Hypnotherapie bzw. klinischen Hypnose Anwendung und gehört zu den wenigen Methoden in der Psychotherapie, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist und als effektiv akzeptiert wird. Hypnotherapie wird sowohl als eigenständige Methode als auch zur Unterstützung anderer Therapieverfahren verwendet.

    Wie läuft eine Hypnose-Sitzung ab?

    Jede Sitzung läuft individuell ab! Die Therapie beginnt mit einem Vorgespräch, in dem die Hypnotherapeutin ihr Vorgehen erklärt und das Problem des Patienten analysiert. Dann folgt die Hypnose. Hier lassen sich drei Hauptphasen unterscheiden: Einleitung einer Trance (Entspannung, fokussierte Aufmerksamkeit), Arbeit in Trance, Beendigung der Trance. Für jede der Phasen gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Während die Hypnose eingeleitet wird, kann der Patient - je nach Wunsch - liegen oder sitzen. In der Hypnose nach Erickson spielen Pendel und ähnliche Hilfsmittel keine Rolle. Üblicherweise wird Entspannung suggeriert. Trance stellt sich während der Gespräche häufig - durch die veränderte Stimme des Therapeuten - auch spontan ein. Die eigentliche Hypnosearbeit nutzt die Imaginationskraft der Patienten. Danach (ca. nach einer halben Stunde) holt der Therapeut den Patienten aus der Trance zurück, indem er z.B. den Patienten auffordert, sich langsam zu strecken und zu räkeln. Nach der Hypnose folgt oft eine Nachbesprechung, in der der Patient seine Erlebnisse beschreibt.

    Kann jeder hypnotisiert werden?

    Gegen seinen Willen kann niemand hypnotisiert werden. Die Hypnose setzt stets eine hohe Empfänglichkeit für Suggestionen sowie die Bereitschaft voraus, sich darauf einzulassen. Die erreichbare Tiefe der Hypnose hängt weniger vom Hypnotiseur ab als von der Persönlichkeitsstruktur speziell der Beeinflussbarkeit (Suggestibilität) des zu Hypnotisierenden. Etwa 10% der Menschen sind sehr leicht hypnotisierbar. Praktisch nicht hypnotisiert werden können oder dürfen nur rund 5%. Nur ca. 20 % aller Menschen können in Tiefenhypnose versetzt werden; die anderen 70% schaffen es bis in eine mittlere Trancetiefe. Ob eine Hypnose die gewünschten Erfolge erzielt, ist immer von der inneren Einstellung des Probanden abhängig. Diese Tatsachen werden häufig mit "Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose" zusammengefasst.

    Wobei hilft Hypnose?
     
    Heutzutage ist die Hypnose wissenschaftlich und klinisch anerkannt und wird als Ergänzung zu vielen herkömmlichen Methoden eingesetzt. Bereits wenige Sitzungen können oftmals - aber nicht immer! - deutliche Veränderung bewirken; entsprechend vielseitig werden die Hypnose und ihre Techniken in der Therapie verwendet. Man kann sie beispielsweise zur Behandlung von Ängsten (z.B. Prüfungsangst), Phobien, Depressionen, Suchtkrankheiten (z.B. Rauchen), Gewichtsreduktion, Schmerzen, posttraumatische Störungen, Sprachstörungen, zur Steigerung des Selbstwertgefühls, zum Stressabbau, Missbrauch oder bei Schlafstörungen einsetzen. Psychosomatische Störungen sind ein weiteres Erfolg versprechendes Einsatzgebiet der Hypnose. Bei Unsicherheit, welchen Lebensweg man gehen soll oder bei Lebenskrisen ist Hypnose ebenfalls hilfreich. Neben den oben genannten psychotherapeutischen Einsatzbereichen es ein breites Spektrum zur Anwendung der Hypnose im medizinischen Bereich: Anästhesie und Entspannung bei chirurgischen Eingriffen und bei radiologischen Untersuchungen, Unterstützung des Heilungsprozesses und der Befindlichkeit nach chirurgischen Eingriffen, Reduktion von Übelkeit, Erbrechen und anderen Nebenwirkungen bei Chemotherapie, Schmerzen bei Krebserkrankung, Geburtsvorbereitung und Schmerzen vor und bei der Geburt, Beschleunigung des Heilungsprozesses bei Verbrennungen und Knochenbrüchen, Behandlung von Warzen, Tinnitus und anderer spezieller Krankheitsbilder und schließlich die Anwendung von Hypnose beim Zahnarzt. Im Allgemeinen verwendet man hier die Hypnose zur Angstreduktion oder als Alternative für Patienten, die allergisch auf Narkotika reagieren.

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