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Was ist Energetische
Psychotherapie
Energetische Psychotherapie“
bezeichnet nicht eine einzelne Methode, sondern dient als
Sammelbegriff für verschiedene Verfahren, die alle eine
Gemeinsamkeit haben: Sie betrachten psychische und
emotionale Probleme als energetische Phänomene.
Für die fernöstliche Heilkunde war dies immer eine
Selbstverständlichkeit; für unsere heutige westliche Medizin
dagegen ist diese Sichtweise noch so neu, dass sie noch gar
nicht zur Kenntnis genommen wurde. Bislang gibt es erst
wenige wissenschaftliche Untersuchungen darüber.
Einen Teil der Methoden aus dem Bereich der energetischen
Psychotherapie können Sie selbständig zu Hause anwenden.
Dadurch werden Sie von fremder Hilfe weitgehend unabhängig.
Die hier aufgeführten Verfahren sind in der Regel frei von
unerwünschten Nebenwirkungen, wenn sie richtig ausgeführt
werden. Deshalb sollten Sie sie bei einem erfahrenen
Therapeuten erlernen.
Energetische Psychotherapie hat klar umschriebene
Anwendungsgebiete. Sie ist wirksam, kann aber keine Wunder
vollbringen.
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Welche Methoden gehören zur energetischen Psychotherapie?
Das Klopfen auf ausgewählte Akupunkturpunkte
Fliessenlassen von Energie
Übungen mit Augenbewegungen.
Im weitesten Sinn könnte man auch Homöopathie und
Bachblüten, die auf der energetischen Ebene wirken mit
hinzuzählen. Derzeit begrenzen wir den Begriff „energetische
Psychotherapie“ auf die drei oben genannten Methoden.
Muss ich an die Wirksamkeit der Methode glauben?
Die Antwort ist ein klares
Nein. Allerdings: So wie Sie Ihre Energie durch Ihre
Intention (Absicht) in Fluß bringen können, ist es natürlich
auch möglich, sie willentlich zu blockieren. Eine negative
Überzeugung wirkt hinderlich. Dennoch müssen Sie weder
glauben, dass in Ihrem Körper Energie fließt, noch davon
überzeugt sein, dass die Methoden wirkungsvoll sind. Sie
benötigen nur eins: Die Offenheit, es vorbehaltlos
auszuprobieren. Die gleiche Haltung haben auch Kinder und
Tiere, bei denen energetische Verfahren gut wirken, was aus
der Akupunktur und Homöopathie gut bekannt ist.
Welche Probleme lassen sich mit den verschiedenen Methoden
der energetischen Psychotherapie behandeln?
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 Ängste
und Phobien
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Selbstwertthemen
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Hilfe bei Prüfungsangst
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Burnout und Stressabbau
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Selbsthypnose oder Achtsamkeitsmeditation als Alternative
zum Autogenen Training
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Psychotherapeutische Unterstützung bei psychosomatischen
Problemen, als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung
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In
Krisensituationen und Übergängen neue Perspektiven
entwickeln
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Lampenfieber / Auftrittsangst- z.B. bei Präsentationen -
überwinden.
Hierzu zählen auch Verkrampfungen bei Musikern während
des Spielens oder Singens.
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Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
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Nach
einer Krankheit oder psychischen Belastungen körperlich und
seelisch wieder auf die Beine kommen
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Was ist
Hypnose?
Hypnose ist eines der ältesten
Verfahren in Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie. Als
Hypnose wird ein Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen
Trance bezeichnet, welche durch vorübergehend geänderte
Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet
ist. Unter Trance verstehen wir eine besondere Art
fokussierter Aufmerksamkeit, die jeder auf die eine oder
andere Art und Weise aus dem Alltag kennt. Einige kennen
diesen Zustand, wenn sie ein spannendes Buch lesen oder
einen Film verfolgen und für andere nicht mehr gleich
ansprechbar sind. Andere hören ein Konzert und vergessen die
Zeit. Die Wahrnehmung ist hierbei eingeengt und die
Konzentration des Bewusstseins auf eine bestimmte Sache
gerichtet (das Buch, der Film oder aber die Worte des
Hypnotiseurs).
Es gibt ein großes Spektrum von
Trancetiefe: von leicht entspannt bis zur völligen Amnesie.
In der Therapie sind leichte bis mittlere Trancetiefen
üblich, bei denen der Patient mitbekommt, was passiert. In
diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des
Unterbewusstseins stark erhöht. Hypnose findet in der
Hypnotherapie bzw. klinischen Hypnose Anwendung und gehört
zu den wenigen Methoden in der Psychotherapie, deren
Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist und als effektiv
akzeptiert wird. Hypnotherapie wird sowohl als eigenständige
Methode als auch zur Unterstützung anderer Therapieverfahren
verwendet.
Wie läuft eine
Hypnose-Sitzung ab?
Jede Sitzung läuft
individuell ab! Die Therapie beginnt mit einem Vorgespräch,
in dem die Hypnotherapeutin ihr Vorgehen erklärt und das
Problem des Patienten analysiert. Dann folgt die Hypnose.
Hier lassen sich drei Hauptphasen unterscheiden: Einleitung
einer Trance (Entspannung, fokussierte Aufmerksamkeit),
Arbeit in Trance, Beendigung der Trance. Für jede der Phasen
gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Während die Hypnose
eingeleitet wird, kann der Patient - je nach Wunsch - liegen
oder sitzen. In der Hypnose nach Erickson spielen Pendel und
ähnliche Hilfsmittel keine Rolle. Üblicherweise wird
Entspannung suggeriert. Trance stellt sich während der
Gespräche häufig - durch die veränderte Stimme des
Therapeuten - auch spontan ein. Die eigentliche
Hypnosearbeit nutzt die Imaginationskraft der Patienten.
Danach (ca. nach einer halben Stunde) holt der Therapeut den
Patienten aus der Trance zurück, indem er z.B. den Patienten
auffordert, sich langsam zu strecken und zu räkeln. Nach der
Hypnose folgt oft eine Nachbesprechung, in der der Patient
seine Erlebnisse beschreibt.
Kann jeder
hypnotisiert werden?
Gegen seinen Willen kann
niemand hypnotisiert werden. Die Hypnose setzt stets eine
hohe Empfänglichkeit für Suggestionen sowie die Bereitschaft
voraus, sich darauf einzulassen. Die erreichbare Tiefe der
Hypnose hängt weniger vom Hypnotiseur ab als von der
Persönlichkeitsstruktur speziell der Beeinflussbarkeit
(Suggestibilität) des zu Hypnotisierenden. Etwa 10% der
Menschen sind sehr leicht hypnotisierbar. Praktisch nicht
hypnotisiert werden können oder dürfen nur rund 5%. Nur ca.
20 % aller Menschen können in Tiefenhypnose versetzt werden;
die anderen 70% schaffen es bis in eine mittlere
Trancetiefe. Ob eine Hypnose die gewünschten Erfolge
erzielt, ist immer von der inneren Einstellung des Probanden
abhängig. Diese Tatsachen werden häufig mit "Jede Hypnose
ist eine Selbsthypnose" zusammengefasst.
Wobei hilft Hypnose?
Heutzutage ist die Hypnose wissenschaftlich und klinisch
anerkannt und wird als Ergänzung zu vielen herkömmlichen
Methoden eingesetzt. Bereits wenige Sitzungen können oftmals
- aber nicht immer! - deutliche Veränderung bewirken;
entsprechend vielseitig werden die Hypnose und ihre
Techniken in der Therapie verwendet. Man kann sie
beispielsweise zur Behandlung von Ängsten (z.B.
Prüfungsangst), Phobien, Depressionen, Suchtkrankheiten
(z.B. Rauchen), Gewichtsreduktion, Schmerzen,
posttraumatische Störungen, Sprachstörungen, zur Steigerung
des Selbstwertgefühls, zum Stressabbau, Missbrauch oder bei
Schlafstörungen einsetzen. Psychosomatische Störungen sind
ein weiteres Erfolg versprechendes Einsatzgebiet der
Hypnose. Bei Unsicherheit, welchen Lebensweg man gehen soll
oder bei Lebenskrisen ist Hypnose ebenfalls hilfreich. Neben
den oben genannten psychotherapeutischen Einsatzbereichen es
ein breites Spektrum zur Anwendung der Hypnose im
medizinischen Bereich: Anästhesie und Entspannung bei
chirurgischen Eingriffen und bei radiologischen
Untersuchungen, Unterstützung des Heilungsprozesses und der
Befindlichkeit nach chirurgischen Eingriffen, Reduktion von
Übelkeit, Erbrechen und anderen Nebenwirkungen bei
Chemotherapie, Schmerzen bei Krebserkrankung,
Geburtsvorbereitung und Schmerzen vor und bei der Geburt,
Beschleunigung des Heilungsprozesses bei Verbrennungen und
Knochenbrüchen, Behandlung von Warzen, Tinnitus und anderer
spezieller Krankheitsbilder und schließlich die Anwendung
von Hypnose beim Zahnarzt. Im Allgemeinen verwendet man hier
die Hypnose zur Angstreduktion oder als Alternative für
Patienten, die allergisch auf Narkotika reagieren.
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